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10. März 2009

TVH’fen: Sehr viel investiert, jetzt verklagt!

Seit August 2008 ist der TVH’fen Geschichte



– TVH hat hier viel investiert, erhält keine Entschädigung und wird auch noch verklagt!

-Fotos vom Bau des TVH’fen sind in der Bildergalerie eingestellt-




Im Juli 2003 hatten die Bauarbeiten für ein neues Vereinsheim in der Bahnhofstraße begonnen. Nach der leider unvermeidlichen Schließung und dem Abriss der Vereinsturnhalle suchten die Verantwortlichen des TVH nach einem neuen Domizil für den Verein. In einem seit vielen Jahren leerstehenden, sehr sanierungsbedürftigen Haus in der Helmbrechtser Bahnhofstraße glaubte man das ideale Vereinsheim gefunden zu haben.
Es warteten total marode, geradezu verwahrloste Räume auf die neuen Nutzer . Von der Elektroverteilung über die Wände und Böden bis hin zu den Decken musste nahezu alles erneuert werden. Löcher und Schlitze befanden sich in den Wänden, der Putz bröckelte, die Elektroinstallation war veraltet, abgehängte Decken waren herausgerissen, sogar Wasserleitungen waren irgendwann einfach abgezwickt worden. 









Das Projekt ging der Turnverein trotzdem mit viel Elan an, nicht zuletzt weil von der Vermieterseite ein dauerhafter Mietvertrag zu günstigen Konditionen in Aussicht gestellt wurde.















Mehr als 25.000 Euro hat der TVH hier investiert, doch – noch wichtiger – auch sehr viel Herzblut. In hunderten Arbeitsstunden haben viele Helfer das Vereinsheim zu dem gemacht was es war. Eine Fotoshow zu der in Gegenwart des Landrats gefeierten Eröffnung hat die durch den Einsatz vieler erfolgte Verwandlung der ehemals kaputten Räumlichkeiten eindrucksvoll dokumentiert. Helle, freundliche, und komplett überarbeitete Räume hatten nicht nur die zahlreichen Besucher der Eröffnungsveranstaltung begeistert.  















Jetzt sind fünf Jahre vergangen – Zeit, Bilanz zu ziehen. Der Eigentümer hat gewechselt, die Wohnung über dem TVH’fen ist zwischenzeitlich von der neuen Eigentümerin bewohnt. Die Verdoppelung der Miete für den TVH’fen wurde von der Eigentümerin angekündigt, allerdings sollte diese neue Miete nur für ein Jahr(!!) gelten, danach wurden neue Verhandlungen in Aussicht gestellt. Sicher nicht mit dem Ziel, die Miete wieder zu verringern. 















Die neue Vermieterin hat in den letzten Monaten viele Forderungen erhoben, mündlich wie schriftlich. Unter Androhung der sofortigen Kündigung wurden vereinsexterne Feiern verboten, vereinsinterne Veranstaltungen nur noch nach Absprache mit der Eigentümerin erlaubt, Zimmerlautstärke ab 22 Uhr verhängt und zudem verfügt, dass im Treppenhaus weder geraucht, getrunken noch laut gesprochen werden darf. Die dauerhafte Erfüllung all dieser Bedingungen kann bei einem Vereinsheim naturgemäß nicht sichergestellt sein.















Vor diesem Hintergrund hatte die Vorstandschaft keine andere Wahl, als das Mietverhältnis mit (übrigens einstimmigem) Beschluss zu beenden. Auch zum Auszug des TVH lag schon wieder ein Forderungskatalog vor.  








Zurück bleibt  Frust, Verbitterung und Enttäuschung. Fairplay sieht anders aus!








Update: Mit Schreiben vom 2. März 2009 hat die Eigentümerin, Frau Wolf, ihre vermeintlichen Ansprüchen gegen der TVH gerichtlich geltend gemacht.