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12. November 2011

Landesliga: SG Mintraching/Neutraubling – TVH-Damen-I 18:19 (11:8)

...am Ende "kann" die Ente doch noch das bessere Ende vorzeigen...

„Ohne Drei“  in der Oberpfalz mit großem Kampf zum TVH-Sieg

Cathrin Drescher, Mara Lages und Gisa Stöcker fiebern auf der Bank mit

4:0-, 6:1-,13:9- und 17:16-Rückstand jeweils ausgebügelt

SG Mintraching/Neutraubling – TV Helmbrechts  18:19  (11:8)

TV Helmbrechts:  Bianca Bötsch (Tor) – Miri Aust (5), Steffi Huber (3), Michaela Jahreiß (2/2), Sandra Rotsching (4), Katharina Schlegel (3), Caroline Schramm (2), Gabriela Zuber

Zuschauer:         50 –  davon viele Helmetzer!
Schiedsrichter:   Homa/Mehl (Stadeln) leiteten einmal mehr überragend
Zeitstrafen:         SG  3 und Rot für Stöhr (grobes Foul)     – TVH 2
Siebenmeter:      SG  5/2  – TVH 5/2

Spielfilm: 4:0, 6:1(!), 6:5, 7:5, 7:8, 11:8 (Halbzeit)
                 
13:9, 13:14, 15:16, 17:16, 17:19,  18:19  – Endstand

 HELMBRECHTS – Nach den Langzeitverletzten Mara Lages und Gisa Stöcker kam am Freitagmittag noch Cathrin Drescher (Verdacht auf Bandscheibenvorfall) dazu und so war es wie im berühmten „10 kleine Negerlein“: ein TVH-Mini-Kader musste (auch wegen des Festspiel-Paragraphens für die Damen-II in der Bezirksoberliga) den Weg nach Regensburg antreten, um sich einigermaßen aus der Affäre zu ziehen und das schien zunächst gründlich schiefzugehen.

Die Gastgeberinnen starteten furios mit 4:0 und 6:1 und Trainer-Fuchs Luka Veraja war gezwungen, die Auszeit bereits in der 11. Minute zu nehmen. Die Wirkung aus dieser Ansage war richtungsweisend für die Aufholjagd, die nicht nur zum 6:5 und 7:6 führte, sondern beim 7:8 den TVH erstmals in Führung brachte. Doch – wie gewonnen, so zerronnen, denn dem TVH glückte bis zum Seitenwechsel kein einziger Treffer mehr und so stand es 11:8 beim Seitenwechsel.

Nach der Pause erhöhte die SG sogar auf 13:9, doch ein sensationeller erster Lauf für die Mädels um ihre „Chefin“ Miri Aust brachte das 13:14 und als die Gastgeberinnen nach dem 15:16 das Spiel zum 17:16 drehten,  wurden die Helmetzerinnen zu kämpferischen Höchstleistungen getrieben, denn kurz vor dem Spielende stand ein 17:19 an der Anzeigetafel und die Veraja-Schützlinge ließen nur noch den Anschluss-Treffer zum 18:19 zu.

 „Auswärtssieg – Auswärtssieg“ tönte es nach dem Schluss-Pfiff durch die Halle und die Helmetzerinnen wussten spätestens jetzt, dass ihnen ein ganz großer Coup gelungen war: Bianca Bötsch im TVH-Tor erneut überragend, Gabriela Zuber auch ohne Torerfolg absolut stark in Abwehr und Angriff –  Caro Schramm, Katha Schlegel und Steffi Huber mit großer Durchschlagskraft, obwohl sie angeschlagen in die Partie gegangen waren, und Sandra Rotsching und Michi Jahreiß knüpften an ihre starke Leistung aus dem Oberfranken-Derby-Sieg gegen Weidhausen an.

So komisch es klingen mag: die TVH-Damen haben zwei weitere Punkte zum Klassenerhalt erkämpft und können nunmehr ruhiger in die ausweglosen Partien am kommenden Sonntag um 16.30 Uhr  zuhause gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer Zirndorf und anschließend in Rimpar gegen den nächsten Favoriten gehen.

 N.A.