Landesliga Nord – Herren
TVH-Jungs egalisieren 7:12-Rückstand zum 16:16-Seitenwechsel
Im zweiten Durchgang reicht die Kraft nicht
HSG Lauf/Heroldsberg – TV Helmbrechts 33:27 (16:16)
TV Helmbrechts: Christopher Seel, Cem Uzun – Benni Aust (3), Niki Aust (2), Maxi Baier (7/4), Mirco Eckardt, Andreas Leupold (2), Stefan Müller (2), Christian Peetz (7), Stefan Polzer (2), Dominik Schneider (2), Alexander Stark
Zuschauer: 100
Schiedsrichter: Benjamin und Elisabeth Mahler (Nürnberg)
Zeitstrafen: HSG 5, TVH 6
Siebenmeter: HSG 2/0, TVH 6/4
HELMBRECHTS – Zu keiner Zeit konnten die TVH-Jungs von Luka Veraja an die starke Leistung der Vorwoche – 31:26 gegen Tabellenführer Waldbüttelbrunn – anknüpfen, auch wenn es zu Beginn den Anschein hatte, als man in den ersten zehn Minuten jeweils mit zwei Toren in Führung lag (3:5). Die Spielgemeinschaft drehte in kurzer Zeit die Partie zum 6:5 und schien beim 12:7 schon vorzeitig davonziehen zu können, aber bis zum Seitenwechsel kamen die TVH-ler mit ihrer stärksten Phase nochmals zurück – 16:16-Halbzeitstand.
Diese Aufholjagd hatte jedoch an den Kräften gezehrt, zumal einige Spieler angeschlagen in die Partie gingen und Niki Aust wenigstens phasenweise spielte. So war mit dem 23:18 in der 40. Minute das Spiel doch schon vorzeitig entschieden, denn alle Bemühungen, näher heranzukommen, scheiterten schließlich. Mirco Eckardt und Alex Stark im Abwehrzentrum rackerten unentwegt, konnten aber alleine die HSG nicht unter Kontrolle bringen und im Angriff stimmte wenigstens bei Christian Peetz die Tore-Anzahl und der junge Maxi Baier lieferte ein großes Laufpensum ab und steuerte neben seinen Strafwürfen noch drei Feldtore bei.
Bleibt zu hoffen, dass in der kommenden Woche an den Kraft-Defiziten für sechzig Minuten gearbeitet wird, denn am Sonntag um 16.30 Uhr kommt der Tabellenfünfte Main-Tauber (10:6-Punkte), der gegen Roßtal remis spielte und Waldbüttelbrunn nur knapp unterlag und am vergangenen Wochenende Etwashausen mit 37:31 wieder heimschickte.
M.A.
…und das schreibt die homepage des Gastgebers:
Als Team zum Sieg
Heroldsberg (me) – Die Handballer der HSG Lauf/Heroldsberg gewannen am vergangenen Samstag ihr Heimspiel gegen den TV Helmbrechts, dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung mit 33:27.
Im dritten Spiel innerhalb von einer Woche, war der Tabellenneunte des TV Helmbrechts zu Gast bei der HSG Lauf/Heroldsberg. In den ersten Spielminuten merkte man der HSG die ungewohnt hohe Spielbelastung durchaus an. Ohne die verletzen bzw. angeschlagenen Spieler Felix Ehler, Tim Kraft und Jan Kiewitt erwischte die HSG den schlechteren Start, wodurch sich Helmbrechts auf 3:5 absetzen konnte. Kraft und Kiewitt wurden zunächst nicht auf dem Bogen vermerkt, um eventuell im Laufe des Spieles nachgetragen werden zu können. Aufgrund einer guten kämpferischen Einstellung in den Folgeminuten, agierte die Abwehr nun beweglicher und brachte den TV Helmbrechts immer wieder an den Rand eines Zeitspieles. Da sich keine Lücken im Abwehrverband ergaben, nahmen sich die Gäste unvorbereitete Würfe, welche der HSG wiederum Konterchancen ermöglichten. Durch einen kurzen Zwischenspurt drehte die HSG das Spiel und setzte sich auf 12:7 ab. Gegen Ende der ersten Hälfte machte sich bemerkbar, woran die HSG noch zu arbeiten hat. Anstatt die sich bietenden Lücken in der Gästeabwehr konsequent auszunutzen, brachte man Helmbrechts wieder ins Spiel. Die Gäste steckten nicht auf und konnten mit vier Toren in Folge, auf 16:16 zur Halbzeit ausgleichen.
Die Pausenansprache von Trainer Tam fruchtete, so dass seine Spieler den besseren Start in die zweite Spielhälfte erwischten. Durch eine gute 6:0 Abwehr um die beiden Jung-HSGler Dennis Handrick und Nils Kemper stand die Defensive nun stabil. Auch im Angriff entwickelte sich nun mehr Druck auf das gegnerische Tor, wodurch sich die HSG auf 23:18 absetzen konnte. Die Folgeminuten waren insbesondere durch tolle Anspiele an den Kreis geprägt. Besonders die Achse zwischen Torsten Artz und Daniel Laugner machte Lust auf mehr. Leider verletzte sich der inzwischen eingewechselte Jan Kiewitt erneut bei einer Angriffsaktion und konnte der HSG nun nicht mehr mit seiner Torgefährlichkeit weiterhelfen.
Am Ende konnte der Gast aus Helmbrechts durch eine starke Mannschaftsleistung mit 33:27 besiegt werden. Positiv zu erwähnen ist die mannschaftliche Ausgeglichenheit und Geschlossenheit der HSG Lauf/Heroldsberg. Im Vergleich zu manch anderen Teams, macht sich die Breite und das Niveau des Kaders in diesen Tagen bemerkbar. Nun müssen bis zum nächsten Auswärtsspiel am kommenden Samstag gegen den MTV Stadeln all Wunden geleckt werden, damit der Platz im oberen Tabellendrittel gesichert werden kann.
HSG Lauf/Heroldsberg:
Bellert, Faderl; Laugner 8, P. Handrick, Baha, Schneider 5, Widling 3, Artz 2, D. Handrick 1 , M. Ehler 3, Korn 2, Kemper 4, Nöth 5, Kiewitt 1
TV Helmbrechts:
Uzun, Seel; B. Aust 3, D. Aust 2, Baier 7/3, Eckhardt, Leupold 2, Müller 2, Peetz 7, Polzer 2, Stark, Schneider 2