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09. April 2011

HG Zirndorf – TVH-Damen-I 26:29 (13:13)

...erstens kommt der Zweite als Dritter, zweitens (als man) wenn man kämpft (denkt) und nochmals gewinnt - selten hat das Berichte-Schreiben so viel Freude gemacht wie in den letzten beiden Wochen...

TVH-Mädels schlagen unerbittlich zum zweiten Mal zu

Nach Rimpar in der Vorwoche, musste diesmal Zirndorf dran glauben

TV Helmbrechts als unumstrittene Nr. 3 in Oberfranken wurde zum „Meister-Macher“

 

TV Helmbrechts:  Bianca Bötsch (Tor); Miri Aust (1), Cathrin Drescher, Natalie Huber (2), Steffi Huber (2), Magda Köhler, Sandra Rotsching (2), Katharina Schlegel (6), Theresa Stöcker (4/1), Gabriela Zuber (2), Tina Zuber (10/2)

 

Zuschauer:        80 davon 20 aus Helmetz

Schiedsrichter:  Martin Goeckel/Kerstin Wölfel

                          (Schwabach/Röthenbach) leiteten als neues Gespann hervorragend

Zeitstrafen:        HG 4     –    TVH 7

Siebenmeter:     HG 9/5  –    TVH 4/3

 

Spielfilm:    3:0, 3:1, 3:2, 5:2, 5:4, 6:4, 6:8, 8:8, 11:11, 13:13 (Halbzeit)

13:15, 14:15, 14:17, 18:22, 19:23, 22:23, 25:22, 22:25, 24:27, 26:27, 26:29  Endstand

 

HELMBRECHTS – Das „Zünglein an der Waage“ – die Landesliga-Damen des TVH – für den Kampf um Platz 1 und 2 hat zum ersten Mal aus- und zugeschlagen – so titelte die Frankenpost in der Vorwoche nach dem 29:28-Erfolg fünf Sekunden vor Schluss beim Tabellenzweiten Rimpar. Nun wiederholt sich genau diese Schlagzeile , denn beim neuen „Vize“ Zirndorf lieferten die TVH-lerinnen das Gesellenstück mit dem 26:29 noch eindrucksvoller ab und machten damit gleichzeitig Garitz/Nüdlingen zum Meister, denn der Primus der Liga wird sich beim TV Marktsteft die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen.

 

Dabei lief es zu Beginn so überhaupt nicht nach dem Geschmack des TVH, denn standesgemäß führte Zirndorf 3:0 und nach dem 3:2 mit 5:2 und schien gewissermaßen ohne große Probleme der Favoriten-Rolle und Platz 2 gerecht zu werden. Doch nach dem 6:4 setzten die TVH-Mädels mit dem 6:8 ein erstes Ausrufezeichen und bis zur Pause – 13:13 – konnte sich kein Team in irgendeiner Weise absetzen.

 

Der entscheidende Faktor in Durchgang zwei war sicherlich auch der TVH-Fan-Block, der diese Partie zu einem „Heimspiel“ machte. Zirndorf hatte enttäuschend wenige Fans aufgeboten für ein „Final-Spiel“, das die Meisterschaft oder die Relegation bringen konnte. 14:15 und 22:23 waren die Spielstände, die Zirndorf hätte nützen müssen, um die Partie umzubiegen. Doch die TVH-Mädels waren erneut zu kampfstark und setzten beim 26:27 mit einem Team-Time-Out und den anschließenden Treffern zum 26:29 den „Todes-Stoß“ zum hochverdienten Sieg, den sie sich mit cleverem Spiel in den Schluss-Sekunden einfach nicht mehr nehmen ließen.

 

Eine feine Leistung der Mädels von Luka Veraja und Miri Aust, die hochverdient als Tabellenvierter an Zirndorf und Rimpar herangerückt sind. Am 1. Mai werden sie sich mit nochmals alle Kräften gegen den HSC Bergtheim-II vom Heimpublikum verabschieden und dabei werden sie für Theresa Stöcker, die in der kommenden Woche den lädierten Meniskus im Knie operieren lassen wird, mitspielen. Die wohlverdiente Feier zusammen mit den Fans nach dem Spiel wird es auf jeden Fall geben.

 

N.A.