Bericht Bayernliga Männer
TV Helmbrechts: Hofmann, Uzun – B. Aust (1), D. Aust (4/2), Blasius (3), Eckstein (3), Jicha (1), Klaus (7), St. Müller, Peetz (2/1), Polzer (2),
Schenk (2), Seiferth (1/1).
Zuschauer: 280. –
Schiedsrichter: Jedzik/Schröder (Schwabach). –
Zeitstrafen: Helmbrechts 4, Fürstenfeldbruck 5.
Der Letzte wehrte sich nach Kräften gegen den Ersten. Aber der TuS Fürstenfeldbruck, der sich gestern die Meisterschaft bei vier Punkten
Vorsprung aus zwei Spielen so gut wie gesichert hat, war für die Helmbrechtser einfach um eine Klasse zu stark. Die kämpften in gewohnter
Manier bis zum Schluss, waren aber auch ohne jede Fortüne, so dass am Ende ein standesgemäßes Ergebnis herauskam.
Hoch konzentriert starteten die Frankenwäldler und führten rasch mit 3:1.Doch beim Stand von 3:3 vergaben sie den ersten Siebenmeter. Fünf weitere
Male sollte ihnen dieses Missgeschick noch unterlaufen. Schon das erste davon nutzte der clevere Tabellenführer und ging im Stile einer
Klassemannschaft rasch mit 6:3 in Front. Gleiches wiederholten die Oberbayern noch zwei Mal: bei 6:5- und 7:6-Führung für sie. Schließlich
bauten sie ihre Führung bis auf sechs Tore aus.
Doch der TVH wollte den scheinbar übermächtigen Gegner noch nicht davonziehen lassen und verkürzte
bis zur Pause auf 13:16. Nicht ganz, aber nahe auf Augenhöhe blieben die Hausherren auch im zweiten Durchgang bis zum Stand von 17:20. Dann aber lief überhaupt nichts mehr:
21:26 hieß es nach 45, 21:30 gar nach 50 Minuten. Was den Zuschauern gefiel: „Abschlachten“ wollten sich die Helmbrechtser freilich nicht lassen. Und so ließen sie die „Brucker“ zumindest nicht weiter davonziehen. Das darf als ehrenwert betrachtet werden angesichts der Tatsache, dass
zeitweise eine halbe A-Jugend-Mannschaft auf dem Parkett stand. Einige Nachwuchsspieler lernten in der rauen Oberliga-Luft das Fliegen und Kämpfen.
Und so dürfte einer soliden Landesliga-Saison 2006/07 ausschließlich mit Eigengewächsen im TVH-Team nichts mehr im Wege stehen.
G. A.