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25. Juni 2008

TSV Rothenburg – TV Helmbrechts 33:26 (19:14)

Auch in seinem dritten Auswärtsspiel musste sich der TV Helmbrechts dem

Samstag, 29.10.2005 – TVH-Handball – Bericht Herren I

Es spielten: Hofmann, Uzun (Tor);
B. Aust (2), D. Aust (3), Blab (5/5), Gwosdz (1), Jicha (2), Klaus (7),
Polzer (1), Schenk (2), Schöpf (3),
Seiferth. Zuschauer: 220.
Schiedsrichter: Wagner/Zeller (Pegnitz).
Zeitstrafen: Rothenburg 5, TVH 9.
Rote Karten: Jicha, Gwosdz (je drei Zeitstrafen).

Auch in seinem dritten Auswärtsspiel musste sich der TV Helmbrechts dem
Gastgeber geschlagen geben. Trotz guten Starts, bei dem die
Schnelligkeit der Helmbrechtser die großgewachsene Rothenburger
Defensive noch vor einige Probleme stellte, geriet die Mannschaft um
Spielertrainer Christian Seiferth bis zur 20. Minute dennoch unter die
sprichwörtlichen Räder. Der Grund dafür lag in Abstimmungsproblemen in
der Helmbrechtser Deckungsreihe. Und auch in der Offensive lief nicht
alles optimal, auch wenn man seine Führung ausbaute: Immer wieder zielte
man zu genau, traf man nur das Aluminium. Drei Strafwürfe hintereinander
zugunsten der Mittelfranken wendeten das Blatt, welches der TV
Helmbrechts zu Beginn durch zwei herrliche Durchsprünge von Benni Aust
und weitere Treffer von Petr Jicha und Lukas Klaus so vielversprechend
beschrieben hatte. So wurde aus einem 5:8 für die Gäste ein 12:8 für den
Gastgeber, der in der Folgezeit nicht gewillt war, diesen Vorsprung
aufzugeben. Ein vergebener Strafwurf des TVH ließ den Abstand
stattdessen während des offenen Schlagabtausches größer werden. Der
gefährlichste Rothenburger Angreifer Hadzidiabdic war dabei kaum zu
bremsen. Immer wieder zog der Linkshänder den Ball noch um den
Helmbrechtser Block. Kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit fing Keeper
Hofmann dann noch einen Gegenstoßpass des TSV ab, konnte aber nicht mehr
schnell genug ins eigene Gehäuse eilen, um den schnell ausgeführten
Einwurf nochmals abzuwehren. Mit 19:14 lag man also zum Seitenwechsel im
Rückstand, war allerdings nicht gewillt, sich deshalb aufzugeben.

Doch eine Aufholjagd sollte sich schwierig gestalten, denn nach dem
Wechsel zeigte man sich zwar in der Abwehr konzentrierter und nutzte die
abgewehrten Bälle zu schnellen Toren, allerdings geriet man dann auch
vier Minuten lang in Unterzahl und so viel es dem Gastgeber nicht allzu
schwer, den Abstand aufrecht zu erhalten. Als man dann wieder komplett
auf dem Feld stand, spielte man im Angriff dynamischer als noch in der
ersten Hälfte, holte Tor um Tor auf. Beim 25:22 leistete man sich leider
in der entscheidenden Phase mehrere Fehlwürfe, geriet erneut in
Unterzahl und so zog Rothenburg scheinbar uneinholbar auf 29:23. Aber
noch einmal zeigte man Moral und biss die Zähne zusammen: Mit zwei
Treffern in Folge verkürzte man auf vier Tore. Die letzten Minuten
gehörten dann aber wieder dem Gastgeber, der wieder in Überzahl die
letzten drei Tore für sich verbuchen konnte.

Im nächsten Spiel am kommenden Wochenende empfängt der TV Helmbrechts
damit als Schlusslicht den derzeitigen Tabellenführer aus Trudering.
Aber vielleicht kann man diesen trotz der ungleichen Ausgangsposition
etwas ärgern.

D.S.